Atomkraft ist keine Lösung – erst Recht nicht für das Klima

  • Atomstrom ist nicht CO2-frei.
     
  • Er verursacht im Gegenteil schon heute mehr Treibhausgas-Emissionen als Strom aus Windkraftanlagen und sogar mehr CO2 als erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke.
     
  • Atomkraft verträgt sich nicht mit Erneuerbaren Energien. Atomkraftwerke sind viel zu unflexibel, um das schwankende Energieangebot von Wind, Wasser und Sonne zu ergänzen. Schon heute müssen etwa Windkraftanlagen abgeschaltet werden, weil Atomstrom die Netze verstopft. Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken blockieren den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien.
     
  • Atomkraft deckt nur gut zwei Prozent des Weltenergiebedarfs, Tendenz weiter sinkend. Eine solche Nischentechnik kann weder die Energieprobleme der Erde lösen noch das Klima retten.
     
  • Die Uranvorräte sind begrenzt. Wollte man den Anteil der Atomkraft am Weltenergieverbrauch auch nur auf 10 Prozent steigern, müsste man 1.600 neue AKWs bauen. Die Uranvorräte wären dann in etwa zehn Jahren aufgebraucht.
     
  • Atomkraft zementiert die Macht der Stromkonzerne. Das sorgt für stetig steigende Strompreise und verhindert den dringend nötigen Umbau unserer Energieversorgung.