Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten um Beachtung der Presseerklärung Fürther Bündnis „Atomausstieg Jetzt“


Am Montag 02. Mai um 18 Uhr kommen am Bahnhofsplatz Fürth folgende Redner:
Michael Höchstädter (evangelischer Dekan, im Ruhestand)
und von der jungen Generation
Matthias Probst (IG Metall Jugend).


Unser Motto für den 02.05. lautet „Es geht Weiter“ AKWs abschalten – unverzüglich und unumkehrbar.

Wir sind der Ansicht, Japan lässt keine andere Handlungsweise zu. Nach dem bereits dritten GAU weltweit kann es keine andere Alternative als das endgültige Aus für die Atomkraft geben. Wir werden nicht nachlassen und unseren PolitikerInnen sowie den Stromkartellen unmissverständlich zeigen, dass die Atomträume ausgeträumt sind.
Keine Milliarden-Gewinnquelle durch die Laufzeitverlängerung und dadurch bedingtes Zurückdrängen der erneuerbaren Energien. Das Märchen vom „billigen Atomstrom“ glaubt niemand mehr, spätestens seitdem der Strompreis innerhalb der letzten acht Jahre um 50 Prozent gestiegen ist.

Wir als mündige BürgerInnen sind nicht bereit, das Risiko unserer alten Reaktoren mitzutragen, denn je älter sie sind, desto störanfälliger werden sie. Die Unfälle häufen sich – Krümmel, Forsmark, Brunsbüttel, und selbst, wenn es keine Störung gibt: Das erhöhte Krebsrisiko für Kinder, die in der Nähe von AKWs aufwachsen, ist mittlerweile mit zahlreichen Studien belegt.
Ein weiteres erhebliches Risiko stellt der hochradioaktive Atommüll dar und ein Steuergrab ist er obendrein, zahlen doch wir BürgerInnen die teure Lagerung.
Der Salzstock Asse wartet auf die Sanierung und der zweite Versuch, Gorleben, ist immer noch gegen erheblichen Widerstand der Bevölkerung in Planung.
Deshalb und weil die Energiewende für uns alle ein Gewinn ist, müssen wir jetzt weiter auf die Straße gehen, gemeinsam mit Kirchen, Gewerkschaften, Vereinen und allen, die bereit sind, sich für den Ausstieg zu engagieren.

 

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