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Am 26.April.1986 kam es in Tschernobyl zum ersten GAU in einem Atomreaktor

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Am 26.April.1986 kam es in Tschernobyl zum ersten GAU in einem Atomreaktor. Eine Katstrophe war eingetreten, die von den AKW Betreibern in Ost und West als nie eintretendes Restrisiko definiert worden war. Als der GAU dann eintrat, reagierten Politik und Behörden mit Beschwichtigungen, Verheimlichungen. Dies gipfelte in der Meldung: „Die Radioaktivität der Luft darf nicht bekannt gegeben werden.“ Salat wurde untergepflügt, Milch war radioaktiv belastet. Kinder durften nicht mehr im Freien spielen. Noch immer gehen von der Atomruine unkalkulierbare Gefahren aus. Auch bei uns sind die Folgen weiterhin spürbar. Wildschweine sind z.B. ist auch heute noch so stark radioaktiv belastet, dass ihr Verzehr verboten ist, auch Pilze sind stark belastet.

 

Inzwischen wissen wir, dass in Folge der Katastrophe zehntausende von Menschen ihr Leben verloren haben. So waren allein von den ca. 800.000 eingesetzten sogenannten Liquidtoren bis 2005 112.000 bis 125.000 (14,8%) gestorben. Laut ukrainischer Botschaft in Paris waren zu diesem Zeitpunkt 94% der Liquidatoren krank. 27 Jahre ist das jetzt her und wir halten es für wichtig weiter an dieses Ereignis zu erinnern. Denn es drohen sich auch nach der Katastrophe von Fukushima die gleichen Mechanismen zu wiederholen.

 

Nach Tschernobyl war nichts mehr wie vorher. Die Sicherheit der Atomkraftwerke war als hohle Phrase entlarvt. In der Folge erzwang die Anti-Atombewegung, getragen von der breiten Zustimmung der Bevölkerung, den Ausstiegsbeschluss der rot-grünen Regierung. Allerdings war dieser Beschluss, wie die Anti-Atombewegung vergeblich gewarnt hatte, nicht unumkehrbar und zudem inkonsequent, denn man knickte vor den Konzernen ein. Lange Restlaufzeiten wurden vereinbart.  Es kam wie es kommen musste, die Regierung von Kanzlerin Merkel setzte den Ausstieg aus dem Ausstieg durch. Dann Fukushima! Unter dem Eindruck starker, langanhaltender Proteste wurde die Laufzeitverlängerung aufgehoben. 2022 soll das letzte AKW in Deutschland stillgelegt werden.

 

Aber  es wird immer deutlicher, dass interessierte Kreise zielstrebig daran arbeiten, diesen endgültigen Ausstieg zumindest zu verzögern. Die Regierung schafft es offenbar nicht die strukturellen Voraussetzungen für einen endgültigen Ausstieg zu schaffen. Stattdessen sorgt sie mit dafür, dass die Strompreise deutlich steigen, z.B. durch von privaten Verbrauchern bezahlten Subventionen für die Industrie. So wird Stimmung gegen alternative Energien gemacht. Eine Energiewende, die dezentral, bürgernah und ökologisch sinnvoll ist, wird ausgebremst. Damit sollen die Profite der AKW-Betreiber durch längere Laufzeiten weiterhin ermöglicht werden.

 

 

 

Einen weiteren Betrieb von AKWs halten wir für völlig unverantwortlich, auch wenn es nicht zu einem jederzeit möglichen GAU kommen sollte. Täglich wird durch den Betrieb der AKWs strahlender, auf Jahrtausende hochgiftiger Müll produziert. Ein sicheres Endlager gibt es weltweit nicht und wird es wohl auch nie geben. Der Salzstock von Gorleben ist wasserdurchlässig und gilt  als untauglich. Weiter Atommüll zu produzieren ist absolut verantwortungslos und gefährdet die Menschheit.

 

 

 

Machen wir Regierung und Stromkonzernen deutlich, dass es mit uns keinen erneuten Ausstieg aus dem Ausstieg geben wird!

 

Warten wir  nicht bis 2022! Atomausstieg jetzt!

 

Nächstes Treffen 21. Mai

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Unser nächstes Treffen findet wegen des Pfingstmontags bereits
am Montag 21. Mai, wie immer um
19.30 Uhr im Andalusischen Hund statt.

Alle Interessierten sind zu unserem Bündnistreffen herzlich willkommen.
Unser Thema:
Weitere Aktionen zu Klimaschutz und Energiewende auf kommunaler Ebene.

evtl. Aktion zur "Bayerischen Klimawoche" vom 16. bis 23. Juni 2012

Lass die Anti-Atom-Sonne wieder aufgehen!

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Kurz vor dem Jahrestag der Fukushima-Katastrophe werden die Medien hierzulande das für sie fast schon vergessene Thema wieder entdecken.

Auch die (UN-)Sicherheit der neun noch laufenden Reaktoren in Deutschland wird wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken.
Ein guter Zeitpunkt, um unsere Ablehnung des Weiterbetriebes dieser AKW überall öffentlich sichtbar zu machen.

Hänge deine Anti-Atom-Fahne aus dem Fenster

und zeige deine Meinung mit Buttons und Aufklebern …

… beteilige DICH an unseren DEMOS damit …

IHRE ATOMTRÄUME AUSGETRÄUMT SIND !!!

 

Die nächsten Termine findet ihr wie immer auf unserer "TERMIN-Seite"

Atomkraft schafft Probleme – von Anfang bis Ende

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Atomkraft schafft Probleme – von Anfang bis Ende

  • Der Uranabbau vergiftet Boden, Wasser und Luft mit radioaktiven Stoffen.

 

  • Für die Anreicherung des Urans und die Herstellung der Brennelemente für AKW werden hochgiftige, radioaktive und sogar waffenfähige Materialien quer durch Europa und über die ganze Weltkugel transportiert.

 

  • Atomkraftwerke und andere Atomanlagen geben schon im Normalbetrieb radioaktive Stoffe an die Umgebung ab. Die Krebsrate bei Kindern ist im Umkreis von Atomkraftwerken deutlich erhöht.

 

  • Der Super-GAU kann jeden Tag passieren. Er bedroht Leben und Gesundheit von Millionen von Menschen und würde riesige Gebiete auf Dauer unbewohnbar machen. Das Risiko eines schweren Unfalls nimmt mit steigendem Alter der Atomanlagen zu.
  • Die sichere Endlagerung des strahlenden Atommülls für Hunderttausende von Jahren ist weltweit völlig ungelöst. Niemand weiß, was mit diesen Hinterlassenschaften passieren soll. Die sogenannte "Wiederaufarbeitung" abgebrannter Brennelemente vergrößert den strahlenden Müllberg noch.

Atomkraft ist keine Lösung

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Atomkraft ist keine Lösung – erst Recht nicht für das Klima

  • Atomstrom ist nicht CO2-frei.
     
  • Er verursacht im Gegenteil schon heute mehr Treibhausgas-Emissionen als Strom aus Windkraftanlagen und sogar mehr CO2 als erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke.
     
  • Atomkraft verträgt sich nicht mit Erneuerbaren Energien. Atomkraftwerke sind viel zu unflexibel, um das schwankende Energieangebot von Wind, Wasser und Sonne zu ergänzen. Schon heute müssen etwa Windkraftanlagen abgeschaltet werden, weil Atomstrom die Netze verstopft. Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken blockieren den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien.
     
  • Atomkraft deckt nur gut zwei Prozent des Weltenergiebedarfs, Tendenz weiter sinkend. Eine solche Nischentechnik kann weder die Energieprobleme der Erde lösen noch das Klima retten.
     
  • Die Uranvorräte sind begrenzt. Wollte man den Anteil der Atomkraft am Weltenergieverbrauch auch nur auf 10 Prozent steigern, müsste man 1.600 neue AKWs bauen. Die Uranvorräte wären dann in etwa zehn Jahren aufgebraucht.
     
  • Atomkraft zementiert die Macht der Stromkonzerne. Das sorgt für stetig steigende Strompreise und verhindert den dringend nötigen Umbau unserer Energieversorgung.

 

humanERROR

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Die japanische Band "Frying Dutchman" organisiert am 10. und 11. März einen große Anti-Atomkraft-Marsch "humanERROR" (menschliches Versagen), gleichzeitig der Name und Titeltracks ihres neuen Albums, das im August 2011 herauskam. Ein echter Ruf der Auflehnung aus dem kontaminierten Japan.

Sie hoffen auf eine Millionen Menschen, die die Aufmerksamkeit der japanischen und ausländischen Medien erzwingen.
Seit März 2011 ist diese junge Band empört über die Reaktion der japanischen Regierung auf das Desaster von Fukushima. Obwohl die Zerstörung durch ein Erdbeben und einen Tsunami hervorgerufen wurde, ist dieses Unglück letztlich eine Misere, die durch Menschen verursacht wurde; durch menschliches Versagen. Und die japanische Regierung fährt fort, eher die Macht des Geldes und die Wirtschaft zu bewahren statt das Leben ihrer eigenen Menschen und der Kinder.

 

Mahnwache am 11. Februar

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Solidarität mit Japan am 11. Februar:
Mahnwachen bundesweit

Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für Samstag, den 11. Februar,
zu einer Großdemonstration in Tokio und zu weiteren Demos an
AKW-Standorten auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern
einen Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des
Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.
Wir rufen dazu auf, am 11.Februar in möglichst vielen Orten
bundesweit mit Mahnwachen die Verbundenheit mit den Protesten in Japan
herzustellen und dort gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am
11.3. zu werben.

Fukushima schon vergessen?

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Ist denn Fukushima keine Schlagzeile mehr wert, obwohl hier die Lage noch lange nicht unter Kontrolle ist?

Allein die Tatsache, dass ein havariertes AKW in einem hochtechnisierten Land seit 2 Monaten in einem unkontrollierbaren Zustand ist, sollte uns allen doch klar machen, dass diese Technologie nicht und niemals beherrschbar sein wird.
Trotzdem wird hier bei uns – wie gewohnt – das Problem nicht gelöst, sondern durch Pseudo-Maßnahmen in weite Ferne und damit auf zukünftige Generationen abgeschoben.

Videos vom 16.05.2011

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die neuesten Videos der Kundgebung vom 16.05.2011 sind nun auch online ….

 

http://www.fbaj.de/videos-kundgebung-vom-16-05-2011/

 

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Alle Atomkraftwerke Deutschlands weisen Mängel auf …

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Alle Atomkraftwerke Deutschlands weisen Mängel auf!
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Die Reaktorsicherheitskommission hat bei ihrer Überprüfung der 17 deutschen Kernkraftwerke Mängel festgestellt. So sei keines der Atomkraftwerke gegen einen Absturz großer Verkehrsflugzeuge ausreichend gesichert, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen
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Röttgen schloss aus dem Bericht, dass es trotz der festgestellten Mängel verantwortbar bleibe, nicht sofort aus der Atomkraft auszusteigen. „Es ist kein Argument zu sagen, wir müssen da Hals über Kopf von heute auf morgen raus“, sagte der CDU-Politiker. Doch fügte er hinzu: „Es bleibt bei dem Postulat, dass man einen Weg finden soll, so schnell wie möglich die Kernenergie zu verlassen.“

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den kompletten Bericht lesen sie HIER …. (externer Link)